Kamine – viel mehr als nur eine Wärmequelle

Kamine - viel mehr als nur eine Wärmequelle

Kamine – viel mehr als nur eine Wärmequelle

Kamine dienten ursprünglich einmal zur Wärmeerzeugung wie auch zur Lichtgewinnung. Der klassische Kamin ist gemauert und die Wand integriert und verfügt über einen Tauchabzug bzw. Schornstein.

Heutzutage gibt es zahlreiche Modelle, die auch frei stehend in den Wohnraum integriert werden können. Wer auf der Suche nach einem Kamin ist, wird auf viele unterschiedliche Varianten stoßen.

Kamine sorgen in jedem Wohnraum für eine angenehme Atmosphäre. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen von Elektrokamin bin hin zum echten Holzkamin. Den wesentlichen Unterschied macht, ob der Kamin fest eingemauert ist oder als Elektrokamin / Gelkamin freisteht. Grundvoraussetzung für den Einbau eines gemauerten Kamins ist in jedem Fall ein Zugang zu einem Schornstein.

Man unterscheidet grundsätzlich in 5 Kategorien bei Kaminen – Grundofen, Kachelofen, Kachelkamin, Kaminofen, offener bzw. klassischer Kamin sowie Heizkamin oder geschlossener Kamin. Wer keinen Schornsteinzugang hat, kann auch mithilfe der Technik Kaminfeuer auf den Fernsehbildschirm zaubern. Auch beliebt sind Grillkamine, diese haben jedoch im Gegensatz zum herkömmlichen Grill einen festen Standplatz.

Zu beachten sind die strengen Auflagen bzgl. Feinstaubemissionen bzw. Emissionen allgemein. Diese werden im Jahre 2021 noch einmal verschärft. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

 

Der Kaminofen

Der Kaminofen sorgt mit seinem knisternden Feuer für wohlige Behaglichkeit in jedem Raum. Besonders gut macht er sich im Wohnzimmer oder in der offenen Wohnküche mit angrenzendem Ess- und Wohnbereich.

Ein Kaminofen benötigt immer einen Rauchabzug in Form eines Schornsteins. Er wird wahlweise mit Holz oder mittlerweile weit verbreiteten Holz-Pellets beheizt. Beide Heizarten sparen enorme Heizkosten ein. Im Designfragen sind Kaminöfen flexibel. Es gibt sie in allen erdenklichen Ausführungen von rund und eckig und vom Antik-Look bis zu modernen Designs. Der Kaminofen ist ein fristender Ofen, der nicht aufwendig eingemauert werden muss.

 

Wandkamine

Kamin Wandkamine sind die absoluten Kaminklassiker und an Schönheit kaum zu überbieten. Sie sind in die Wand eingemauert und verfügen über einen Kaminsims, der als Platz für schöne Dekoelemente wie Blumen, Kerzenleuchter oder Bilderrahmen dient.

Wandkamine sind die ursprünglichste Art des Kamins, der noch bis zur Wende des 20 Jahrhunderts in Mietwohnungen eingebaut wurde. Meistens verfügen sie über einen kleinen Mauervorsprung, der mit Stuck oder Ornamenten versehen ist. Solche Kamine kann man sich auch heutzutage in die Wohnung einbauen lassen. Im Wesentlichen benötigt man einen Zugang zu einem Schornstein.

In manchen Altbauwohnungen sind die Kamine lediglich zugemauert worden und können vom Fachmann wieder freigelegt bzw. restauriert werden. Wobei man den Look selber bestimmen kann; von Jugendstil bis futuristisch ist alles umsetzbar.

Elektrokamine

Elektrokamine werden mit Strom betrieben und sind einfach im Einbau, da keinerlei aufwendige Bau- und Anschlussmaßnahmen erforderlich sind. Der Elektrokamin kann in jeden Wohnraum mit wenigen Handgriffen und mit einem Stromanschluss integriert werden.

Elektrokamine erzeugen eine ebenso behagliche Stimmung wie ihre großen Brüder – die Kaminöfen, ohne dabei Ruß oder Asche zu erzeugen. Das durch elektrischen Strom nachempfundene Feuer wirkt täuschend echt und ist in seiner Heizleistung zuweilen sogar durch eine Fernbedienung steuerbar.

Ein Elektrokamin passt in die stylische Altbauwohnung mit Design-Stilbrüchen ebenso gut wie in ein modernes Loft oder die Maisonette-Wohnung. Man kann sie auch ganz hervorragend im Schlafzimmer platzieren, das sie keinerlei Schmutz erzeugen und einfach zu bedienen sind. Beim Elektrokamin entfällt zudem die aufwendige Beschaffung von Heizmaterial, in Form von Holz oder Holz-Pellets. Die optimale Kamin-Alternative für die Stadtwohnung.

 

Tischkamine

Tischkamine sind wesentlich kleiner als herkömmliche Kamine – man nennt sie auch Tischfeuer. Sie finden ihren Platz auf eben diesen und werden mithilfe von Bioethanol betrieben. Eine sehr umweltschonende Variante, die für eine angenehme und wärmende Atmosphäre auf jedem Tisch sorgt.

Tischkamine sind klein und fein und haben ihren Platz auf einem schönen Tisch. Egal, ob bei einem leckeren Essen am großen Esstisch in der Küche oder im Esszimmer oder am Abend bei der Party oder im Sommer bei der Gartenparty. Die kleinen Tischkamine sorgen überall für gute Stimmung.

Es gibt sie in zahlreichen Ausführungen. Die Flamme ist häufig von einer Glasscheibe umgeben. Befeuert werden die Tischkamine mit Bioethanol, welches absolut geruchsneutral verbrennt. Deshalb können Tischkamine problemlos in er Wohnung aufgestellt werden. Sie sind sicher. Dennoch werden alle Tischkamine mit einem Feuerlöscher geliefert, um den Sicherheitsvorschriften zu entsprechen.

 

Gelkamine

Gelkamine sind die optimale Alternative für Wohnungen, die über keinen Schornstein verfügen. Durch den Betrieb mit modernen Brennstoffen, die keinen Abzug benötigen, da keine Verbrennungsgase entstehen, ist es mittlerweile möglich diese Feuerstelle problemlos in die eigenen vier Wände einzufügen.

Gelkamine haben den Vorteil, dass man sie an jedem Platz im Haus oder der Wohnung aufstellen kann und keine Bau- oder Abnahmegenehmigung benötigt. Ein Gelkamin erzeugt offenes Feuer wie ein Holzkamin, nur mit einem anderen Brennstoff. Ein Gelkam kann jedoch keinesfalls als Ersatz für eine Heizung dienen, sondern erfüllt in erster Linie seinen Zweck als Dekorationsobjekt. Die Designs der Gelkamine überzeugen in vielerlei Hinsicht durch Stilsicherheit.

Häufig kommen als Baumaterialien HighTech Materialien in Form von Metall gepaart mit Steinelementen zum Einsatz. Das Feuer wird zudem durch schmelzsicheres Glas geschützt bzw. abgeschirmt. Gelkamine können auch mit Ethanol betrieben werden – wobei das Gel als Brennstoff zusätzliche Sicherheit garantiert. Ein Gelkamin wird auch als Biokamin bezeichnet.

 

Grillkamine

Grillkamine sind ihren Vorbildern Kaminöfen nachempfunden. Sie dienen allerdings ausschließlich zum Grillen im Außenreich. Sie sind mit einem oder mehreren Rosten ausgerüstet, die das Grillfleisch beherbergen. Darüber hinaus verfügen sie über einen Rauchabzug in Form eines Schornsteins.

Grillkamine sind fest gemauerte Kamine, die einen festen Platz im Garten bzw. auf der Terrasse einnehmen. Diesen fest installierten Grill, gibt es als runde oder eckige Variante, die entweder außen verputzt oder gemauert wird. Heutzutage zählen Schiefer oder Waschkies zu den beliebten Materialien beim Bau der Grillkamine. Man kann den Kamin komplett selber planen und bauen oder einen Fertigbausatz erwerben, der in der Qualität absolut hochwertig ist.

Es gib Grillkamine mit Rostgittern zum Grillen und welche, die noch zahlreiche spezielle Zusatzauflagen für Grillspieße etc. haben. Befeuert wird der Kamin traditionell mit Grillkohle.

 

Kaminbesteck

Das Kaminbesteck ist das Werkzeug, mit dem der Betrieb des Kamins erst möglich gemacht wird. Ein Kaminbesteck besteht aus den folgenden Elementen: dem Schürhaken, der Schaufel und dem Besen, der Kamin- oder Ofenzange sowie der Spaltzange.

Einige kennen es vielleicht noch aus ihren Kindertagen; das Kaminbesteck, das neben dem Kachelofen stand und in den Wintermonaten regelmäßig in Betrieb war. Ohne Kaminbesteck kann man keinen Kamin oder Ofen in Gang bringen, denn man muss Holz und Briketts auch während das Feuer bereits brennt umwenden können, damit es besser brennt oder weiter brennt. Kaminbestecke haben ihren festen Platz neben der Feuerstelle und kommen in zahlreichen Ausführungen daher.

Es gibt sie ganz nostalgisch aus Schmiedeeisen, stilsicher aus Messing, modern aus Edelstahl oder Stahl oder schlicht und einfach in der Holzausgabe. Aufgehängt an einem zum Besteck passenden Ständer und stets griffbereit, trägt das Kaminbesteck seinen Teil zu einem gelungenen Kaminfeuer bei.